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Nistkastenprojekt

Viele Vögel haben sich zum Brüten auf Höhlen spezialisiert. Sie wählen alte Bäume, in welche der Zahn der Zeit bzw. Kollege Specht eine Höhle fabriziert hat. Hinter dem engen Einflugloch wartet auf die Vogelfamilie ein geschützter Raum, in dem die Kleinen vor Wind, Wetter und Feinden groß werden können.

Leider sind Baumhöhlen seit Jahrzehnten Mangelware, weil es oftmals an richtig alten, morschen Bäumen fehlt. Abhilfe schafft der Höhlenbrüterkasten, auch Meisen- oder Starenkasten genannt. Er ist der Klassiker unter den Nistkästen schlechthin.

Je nachdem, wie groß der Durchmesser des Einfluglochs bemessen ist, können unterschiedliche Vogelarten darin brüten. Während die Kohlmeise auf ein 32mm Loch steht, bevorzugt ihr kleiner Cousin, die Blaumeise, 26 bis 28 Millimeter. Die großen Stare brauchen 45 Millimeter, während es der Gartenrotschwanz exklusiv vorzieht: Es mag ovale Löcher mit einer Höhe von 48mm und einer Breite von 32 mm.

Die fertigen Nisthilfen konnten nun unter zahlreicher Mithilfe der Schüler zu den passenden Stellen (Bäumen) entlang des Fitness-Power-Weges am Schwemmbach transportiert werden.

An den ausgewählten Bäumen kletterten die Schüler mit gesicherten Leitern auf die passende Höhe, wo die Kästen mit einem Bindedraht befestigt wurden.

Die neuen Nistkästen der Mittelschule Munderfing sind leicht an dem seitlich angebrachten Logo zu erkennen!

Ein herzlicher Dank an Projektleiter Günther Hansel und an die Schülerinnen und Schülern für die Mitwirkung am Projekt, sowie ihrer tatkräftigen und motivierten Einstellung.